Christine Moser-Feldhege – verstehen heißt entwickeln!

Christine Moser-Feldhege bringt Dental-Unternehmen zum Erfolg und befähigt Menschen und Organisationen zu ihrer wahren Größe

Die Herausforderungen in der Dentalbranche sind vielschichtig. Alle scheinen auf der Suche; Labore nach einer zukunftsfähigen Positionierung, Zahnarztpraxen nach mehr Wunschkunden und mehr Mitarbeiterbindung, dentale Unternehmen nach Mitarbeitern mit ausgeprägter Führungs- und Vertriebskompetenz. Um nur einige Punkte unters Brennglas zu nehmen. „Die zentralen Schlüsselkompetenzen sehe ich im Lernverhalten und der Flexibilität, sich auf Menschen und Situationen einzustellen. Das gilt es zu verstärken, entwickeln und trainieren,“ so Christine Moser-Feldhege, die heute auf über 30 Jahre Dentalbranchenerfahrung zurückblickt.

„Ich befähige Menschen und Organisationen zu ihrer wahren Größe. Vertrauensvoll und kompetent.“ Nach diesem Credo unterstützt sie Dentallabore, Zahnarztpraxen und Dental-Unternehmen als Wegbegleiterin, Impulsgeberin, Sparringspartnerin und Macherin. Dabei agiere sie stets in ihrem Wertesystem Wertschätzung und Respekt, Integrität, Verlässlichkeit und Vertrauen, Ehrlichkeit und Authentizität sowie Eigenverantwortlichkeit und Zielorientierung. „Ich bin fest überzeugt, Menschen tragen alle Fähigkeiten in sich und streben nach Entwicklung und Größe. Führung ist erlernbar und geschieht von innen nach außen. Denn wer sich selbst nicht führen kann, kann anderen keine Orientierung bieten“, erklärt die Expertin für Organisationsentwicklung und fügt hinzu: „Dauerhafte Spitzenleistung ist nur durch den kontinuierlichen Aufbau dieser Schlüsselkompetenzen erreichbar.“

Ihre Arbeitspraxis beschreibt Christine Moser-Feldhege folgendermaßen: „Um mir ein Bild eines Unternehmens, der Rahmenbedingungen und Situationen vor Ort zu machen, verbringe ich einen Tag mit einem generellen ,Check‘ vor Ort.  Auf diese Weise sehe ich sehr schnell, an welcher Stelle Reibungsverlust entsteht und Handlungsbedarf ist. Anschließend erhalten meine Auftraggeber eine individuelle Handlungsempfehlung. Wenn gewünscht, begleite ich auch die Umsetzung dieser Maßnahmen sehr gerne.“ Für optimale und umfassende Unterstützung sorgt ihr über Jahre aufgebautes Team aus einem verlässlichen Kompetenz-Netzwerk.

Für nachhaltigen Erfolg unterstützt Christine Moser-Feldhege auch den dentalen Handel und die Industrie in der Führungskräfteentwicklung und im Vertrieb. „Ich begleite Führungskräfte in ihrem Alltag und gebe zielgerichtetes Feedback. Darüber hinaus begleite ich Vertriebsmitarbeiter direkt zum Kunden und analysiere den Verkaufsprozess mit seinen Phasen, um dann ganz gezielt zu trainieren und zu schulen“, erklärt Moser-Feldhege abschließend.

Das Besondere an cmf consulting und seiner Inhaberin ist die 360-Grad Ausbildung, die ihr den umfassenden Blick aufs Ganz ermöglicht.


Unternehmenskultur vor und nach COID-19

Ändern sich die Lebensbedingungen, ändern sich auch unsere Werte und unsere Prioritäten. Was vorher enorm wichtig war, hat plötzlich nur noch nachgelagerten Wert. Oder andersherum. Worauf ich bislang keinen Fokus gelegt habe, ist plötzlich einer meiner wichtigsten Werte.
Wenn ich bislang nie auf meine Gesundheit geachtet habe und erhalte beim einem Arztbesuch eine  lebensverändernde Diagnose, wird innerhalb von Minuten Gesundheit meine höchstes Gut und mein wichtigster Wert.
Durch COVID-19 haben sich unsere Lebensbedingungen in den letzten Monaten drastisch verändert: leere Kitas, Schulen, Flughäfen, Büros. Kurzarbeit in vielen Betrieben. Wie haben sich die Werte der Unternehmen in der COVID-19-Zeit gewandelt? Und wo liegen die zukünftigen Prioritäten von Unternehmen und Mitarbeitern?

Das  Barrett Values Centre hat dazu Ende April eine weltweite Umfrage mit 2.520 Teilnehmern durchgeführt. Die überaus interessante Quintessenz möchte ich Ihnen hier in aller Kürze zusammenfassen.
Vorgehensweise der Befragung: Die Teilnehmer wurden nach ihren persönlichen Werten gefragt. Sie sollten 10 Werte/Verhaltensweisen aus einer Liste auswählen, die am besten widerspiegeln, wer sie sind. Außerdem wurden sie gebeten, 10 Werte bzw. Verhaltensweisen auszuwählen, die ihrer Erfahrung nach am besten beschreiben, wie ihre Organisation vor den Auswirkungen von COVID-19 gearbeitet hat, und 10 Werte, die am besten beschreiben, wie ihre Organisation im derzeitigen COVID-19 Klima arbeitet. Die vierte Frage bezog sich auf die 10 Werte und Verhaltensweisen, von denen sie glauben, dass sie für die Organisation wichtig sind, um sich nach COVID-19 wieder zu erholen und zu gedeihen.
Die Ergebnisse des Global COVID-19 Culture Assessment sind wirklich bemerkenswert: Aus In zweierlei Hinsicht. Zum einen sind die Ergebnisse bemerkenswert, aber auch das Tempo innerhalb welch kurzer Zeit sich die Unternehmenskultur geändert und die Werte gewandelt haben. Was sich innerhalb von 6 Wochen stattgefunden hat, dauert unter normalen Bedingungen 5 bis 7 Jahre.

Die persönlichen Werte haben sich verschoben

Persönliche Werte spiegeln das wider, was für uns als Individuum am wichtigsten ist, und prägen so unser Verhalten. Wenn die persönlichen Werte mit denen der Organisation übereinstimmen, fühlen sich die Mitarbeiter verbunden und können sich voll und ganz für ihren Zweck einsetzen.
Persönliche Werte sind im Laufe der Zeit ziemlich konsistent, aber wenn sich die Lebensbedingungen ändern, kann dies dazu führen, dass Menschen ihre Werte ändern und die Reihenfolge ihrer Prioritäten neu bewerten. Genau das hat die Umfrage ergeben.
Im Vergleich zu persönlichen Werten vor COVID haben sich während der Pandemie vier neue Werte als oberste Priorität herausgestellt: Unterschied , Anpassungsfähigkeit , Wohlbefinden und Fürsorge . Die Werte des kontinuierlichen Lernens und der Familie waren bereits vor COVID vorhanden und haben seitdem an Priorität gewonnen. Diese Werteverschiebung spiegelt das Bedürfnis wider, dass die Menschen angesichts der Veränderungen und Unsicherheiten in der gegenwärtigen Kultur aufeinander aufpassen müssen.
Das Wohlbefinden hat sich bei den persönlichen Werten während der COVID-19-Zeit von Platz 26 auf Platz 5 verlagert.

Neue organisatorische Erfahrung

Die durch die Pandemie hervorgerufenen neuen Regeln und Vorschriften und die Art und Weise, wie Mitarbeiter ihre Umwelt, ihre Organisation und die Kulturen erleben, hat sich dramatisch verändert.
Eine Methode zur Bewertung der Unternehmenskultur besteht darin, zu messen, wohin die meiste Energie geht. Wenn wir uns die Werte vor und während COVID-19 ansehen und sie in wichtige Geschäftsschwerpunkte einteilen, zeigt sich eine deutliche Verschiebung des Fokus. Der traditionelle Prozessfokus der Finanz- und Wirksamkeit wird durch einen  Fokus auf Menschen, Beweglichkeit, und Kommunikation ersetzt.   

Wie Sie in der folgenden Abbildung sehen können, konzentrierte sich der Gesamtprozentsatz der Organisationswerte vor COVID-19 auf Finanzen und Effektivität, aber diese Zahl wurde während COVID-19 stark reduziert. Stattdessen hat sich die Energie auf eine Wertsteigerung in Bezug auf Agilität und Innovation, Wohlbefinden der Mitarbeiter sowie Ausrichtung und Kommunikation verlagert.

 
Die Kulturen sind gesünder!

Man könnte vermuten, dass sich Unternehmenskulturen in der COVID-19 Krise stärker durch Angst definieren. Stattdessen sind sie jedoch gesünder als zuvor. Die Kulturelle Entropie in den Organisationen hat abgenommen – sie ist von 20 % auf 17 % gesunken. Das bedeutet, dass weniger potenziell limitierende Werte ausgewählt wurden. Die potentiell limitierende Werte haben sich außerdem verschoben. In Zeiten der Coronakrise spielen Bedenken wie Bürokratie, Hierarchie und Kontrolle eine weniger große Rolle. Dafür aber Vorsicht, Verwirrung und Arbeitsplatzunsicherheit.

Wohin fließt die Energie?

Die Ebenen des Barrett Modells (siehe unten) zeigt, worauf sich die Energie der Organisationen fokussiert. Vor COVID-19 (Pre-COVID Culture) lag der Fokus vor allem auf Ebene 3, Performance, und Ebene 1, Überleben. Während der Krise hat sich der Fokus jedoch verschoben. Die meisten gewählten Werte liegen während COVID-19 (During COVID Culture)auf Level 4, Transformation, z. B. (ausgewogenes) Verhältnis zwischen Berufs- Privatleben und Kontinuierliches Lernen. Das verdeutlicht den Wunsch sich weiterzuentwickeln, zu transformieren und zu wachsen.

Insgesamt haben sich die Top-10-Werte deutlich verschoben. Von den 10 am häufigsten ausgewählten Werten sind 8 neu hinzugekommen. Darunter Anpassungsfähigkeit, Digitale Anbindung/Konnektivität, Fürsorglichkeit, Mitarbeitergesundheit, Informationen teilen, Agilität, (ausgewogenes) Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben und Zusammenarbeit durch die ganze Gruppe. Geblieben sind Kostenreduzierung und Teamarbeit. Auffällig ist dabei, dass vermehr positive Werte und weniger potenziell limitierende Werte als vor COVID-19 ausgewählt. Diese Werte erfahren die Menschen zurzeit und geben diesen auch zukünftig eine Bedeutung.

Was ist notwendig um sich zu erholen und zu „gedeihen“?

Es darf angenommen werden, dass viele der Werte, die während der Krise von Bedeutung sind, auch nach der Krise und in naher Zukunft von Bedeutung sein werden.
Augenmerk sollten wir auf die Werte legen, die uns helfen können, aus der Krise zu kommen. Also Post COVID wie zum Beispiel: Mitarbeitereinbindung, Innovation, Kontinuierliches Lernen und Offene Kommunikation.
 
Belastbar unter Druck, Informationen teilen, Resilienz und Digitale Anbindung/Konnektivität – das waren die Werte, die in der COVID-19-Zeit am meisten an Bedeutung gewonnen haben. Wen wundert´s. Sind das doch alles Werte bzw. Verhaltensweisen, die für ein für ein erfolgreiches Krisenmanagement entscheidend sind. Aber auch Mitarbeitergesundheit, Sicherheit, Wohlbefinden, Mitgefühl und Agilität werden verstärkt in den Unternehmen gelebt. Das Wohl der Mitarbeiter, Sicherheit und Gesundheit nehmen in dieser globalen Gesundheitskrise einen besonders hohen Stellenwert ein.

Fazit:

COVID-19 hat in Organisationen und bei Menschen und Mitarbeitern zu einem enormen und extrem schnellen Wandel in den Werten und der Unternehmenskultur geführt. Bleibt die Frage, ob diese Verschiebungen eine dauerhafte sein werden.

Alle Ergebnisse aus den Global COVID-19 Culture Assessments finden Sie hier.